Institut Proft Vital Spüre die Lebenskraft in Dir Ganzheitliches Begleiten
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Leben in Balance

Aus meinem Erfahrungsschatz und Wissen heraus teile ich nachfolgend mit Ihnen ein paar Impulse und Gedanken. 

In meinem Gästebuch freue ich mich über Ihr Feedback nach einem Besuch bei mir oder auch einfach so über Anregungen zu einzelnen Themen.  

 

Von Herz zu Herz

Ihre

Sabine Proft 

 

Wer möchte leben ohne die Gnade der Bäume (Rilke) 

Leben ist Fülle und Veränderung

 

Vor einiger Zeit  habe ich dieses Zitat von Laotse gelesen:

Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens,
Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens,
Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche,
Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens.
Deshalb meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit.

Oder anderst ausgedrückt:

Nach Regen folgt Sonnenschein, nach Sonnenschein Regen.....nichts ist so beständig und „verlässlich“ wie die Veränderung....

Es gibt viele Wege dies zu erkennen, mir hat es der Weg des Ayurveda und Yoga nach vielen Jahren des lernen sichtbar und erfahrbar gemacht. Und Tag für Tag aufs Neue......

Für mich bedeuten diese Worten von Laotse, dass jeder Augenblick so ist, wie er ist und wenn wir dies erkennen und fähig sind, das Leben wirklich so anzunehmen, wird vieles einfacher. Wir können auf diese Weise einen Weg finden, mit vielem gelassener umzugehen und es vorbeiziehen lassen, wie die Wolken am Himmel kommen und gehen, die Sonne auf- und untergeht..... Die schönen Momente, ebenso wie die schwierigen Zeiten.

In schwierigen oder herausfordernden Situationen gehe ich seit Jahren immer an Plätze mit fließendem Gewässer und schaue für eine Weile dem Fluss des Wassers zu. Dies schenkt mir Ruhe und es erinnert mich jedes Mal erneut, alles kommt, alles vergeht.....Für mich eine Form der Hingabe.

Wenn keine Möglichkeit besteht in die Natur zu gehen, dann ist es hilfreich ab und an in der Stille zu lauschen, sei es bei einem Spaziergang um das Haus oder sich für bestimmte Zeiten am Tag vom Trubel etwas zurückzuziehen, um hinzuspueren, hinzusehen was gerade ist. Nicht in der Mittagspause mit Kollegen noch Problem diskutieren, sondern diese Zeit bewusst für sich nutzen. Denn aus diesem inneren Zentrum lernen wir mit der Zeit, zu folgen. Und somit schenken wir uns selbst Gelassenheit, das Gefühl der inneren Dankbarkeit und des Wachstums.

Namaste

 

Gute Gedanken, gute Worte, gute Taten (Zarathustra)

 

Bewahrt in euren Gedanken die Wahrhaftigkeit und verinnerlicht sie. Dadurch werdet ihr ein glückliches Leben führen. (aus dem Gothas 17) 

Der Weise legt größten Wert auf die gesundheitsförderliche Wirkung seine Nahrung.

Weder aus Anhaftung noch aus Torheit oder Unwissenheit sollte Nahrung gebraucht werden. Vielmehr wird sie nach gründlicher Untersuchung ausgewählt. Denn der Körper ist ein Produkt dieser Nahrung.

 

  (Caraka Samhita)

 

 

 

 

Empfehlungen 

Nach den Lehren des Ayurveda werden wir krank, weil zwei Faktoren zusammenwirken: ein falsches Verhältnis zur Umwelt (Nahrung)und innere Energiestroeme,die blockiert werden. Diese aeusseren und inneren Krankheitsursachen zu beseitigen, ist das Ziel des Ayurveda.

 

Der frühe Winter beginnt im Ayurveda im Oktober und endet im Dezember zur Wintersonnwende. Zu dieser Zeit ist unser Stoffwechsel sehr aktiv. Selbst ein normalerweise eher schwaches Verdauungssystem ist nun in der Lage, schwere Nahrung zu verdauen.  Um z.B. etwas Gewicht zu verlieren, ist der frühe Winter die optimal Jahreszeit für eine Kapha reduzierende Diät.

 

Morgens nach dem aufstehen Glas warmes Wasser pur oder mit etwas Zitronensaft trinken

 

Heisses, abgekochtes Wasser schwemmt Schlackenstoffe aus dem Körper. Morgens 10-15 Min. Wasser in einem Topf ohne Deckel kochen lassen, dann in Thermoskanne abfüllen und über den Tag verteilt in kleinen Schlucken trinken. Sehr kalkhaltiges Wasser im Kaffeefilter filtern. Bei zuviel Pitta (Feuer) sollte das Wasser nur lauwarm sein.

 

 

Nach dem aufstehen ein paar Atemzüge am offenen Fenster, sich strecken und

bewusst den Tag begruessen.

 

Gesicht mit kaltem Wasser besprenkeln, Augen mit kaltem Wasser ausspülen, Augen kreisen.

 

Zungenhygiene: Beläge betrachten und mit Zungenschaber abschaben (gelber Belag hohes Pitta, weißer bis grauer Belag hohes Vata und schleimiger grau bis dunkler Belag Kapha)

 

Mund mit Oel spülen, dazu etwa Sonnenblumenöl in den Mund, durch die  Zähne ziehen, gurgeln bis das Oel dicklich ist, dann in Papiertuecher spucken und in den Müll. Nicht in das Waschbecken, da der Speichel nun hoch toxisch ist . Das „Oel kauen“ wird fuer mindestens 5 Min geraten, bis zu 20 Minuten. Wer genaueres Wissen moechte  gibt es unterschiedliche Literatur zum nachlesen.

Wichtig ist den Mund danach mit Wasser auszuspuelen und die Zaehne nur mit einer ayurvedischen oder basischen Zahncreme zu putzen.

 

Vor dem duschen morgens Koerper mit warmen Sesamoel einreiben und Gelenke im Uhrzeigersinn massieren. 10 Minuten einwirken lassen, dann warm duschen.

 

Am Abend oder in stressigen Zeiten zur Ruhe kommen: (besonders bei hohem Vata und Pitta geeignet)

 

Abends mit warmen Sesamoel Füsse massieren.  (ca. 15 Min.)

Massiere ganz entspannt Fuesse, Knoechel, Waden. Lass dich  dabei von deinem Gefuehl leiten, beginne mit dem grossen Zeh. Anschliessend die Fuesse mit einem trockenen Tuch abreiben.

 

Bademischung fuer den Abend:

 

5 Tropfen Zimtoel, 5 Tropfen Lavendel, 5 Tropfen Melisse in das Badewasser.

 

20 Minuten Meditation oder in Savasana liegen

 

 

 

 

 

Ich habe die ganze Welt auf der Suche nach Gott durchwandert und ihn nirgendwo gefunden. Müde und erschöpft bin ich wieder zuhause angekommen.

Da sah ich ihn an der Türe meines Herzens stehen und Er sprach- hier warte ich auf dich seit ewigen Zeiten.

Da bin ich mit ihm ins Haus gegangen.

                                                                                (Rumi) 

Erwachen bedeutet, Werte zu verändern.                                 Das ist die Erleuchtung!

Zwischen Himmel und Erde....

Mit den Füßen verbunden mit Mutter Erde und mit dem Kopf verbunden mit Vater Himmel...

So können wir gestärkt und voller Klarheit unseren ganz eigenen Weg finden und gehen. 

 

Gift und Galle spucken....

„Wer sein Herz ausschütten kann, dem wird die Galle nicht überlaufen" (altes Sprichwort)

In letzter Zeit habe ich häufig Klienten, die mit der Galle Ihr "Thema" mitbringen, daher nun ein paar Gedanken dazu.....

Wahrscheinlich kennen die Allermeisten von uns dieses Gefuehl, wenn wir am liebsten vor Zorn „Gift und Galle“ spucken wollen? 
Ich schreibe immer mal wieder darueber, wie wichtig es ist, dass wir in unsere Herz gehen. Denn während das Herz bekannterweise als Symbol für positive Gefühle gilt, ist bei der Galle genau das Gegenteil der Fall. Wir assoziieren mit Galle eher Bitterkeit, Aerger, Zorn, auch Aggressionen. Die Galle "läuft" uns über, wenn wir nicht wagen unsere Gefühle offen zu zeigen, sie sozusagen feststecken. So kann es sein, dass die Gefühle mit der Zeit im wahrsten Sinne „versteinern“ . Warum? Weil sie nicht ins fliessen kommen können.

Wir koennen unsere Emotionen, Gefühle diesbezueglich nicht einfach abstellen, wir koennen jedoch einen Weg fuer uns finden, wie wir diese Emotionen und Gefuehle „sinnvoll“ fuer uns nutzen, um so ein sinnvolles "Ventil" zu finden.
Und wie?

Wenn ich z.B. Wut ueber etwas oder auf jemanden empfinde, ist es hilfreich mit meiner Aufmerksamkeit von dieser Situation wegzugehen um sie auf meinen Koerper zu lenken. Wo fuehle ich diese Wut, diesen Zorn. Wie fuehlt er sich an? Und dann bewusst dort hinzuatmen, Toene aus mir heraus entstehen zu lassen. Auf dem Boden aufstampfen, die Kraft beginnen hin in die Beine und Hände zu bewegen....und aus diesem heraus werden ganz von selbst Bewegungen und innere oder äußere Töne entstehen.

Aus meiner eigenen Erfahrung der letzten Jahre heraus ist dies am besten draussen in der Natur oder an einem Ort, an dem wir mit dem Boden gut verbunden am wirksamsten. Wenn moeglich, zieht eure Schuhe dazu aus. Wenn ihr dies einmal praktiziert habt, merkt ihr wie der „Schalter“ umgelegt wird und diese Wut in euch zu einer Kraft heranwächst. Denn in dem Augenblick, indem wir vom Anderen weggehen und uns ganz in uns „einfuehlen“ , kann eine Tuer aufgehen, von deren Existens wir nichts gewusst haben. Es ist die Tuer zu unserer Urkraft. Dann macht diese Wut uns nicht krank, sondern verhilft uns somit wieder in unsere Kraft zu kommen. Und je mehr ihr dies praktiziert, werdet ihr irgendwann merken, dass es nur noch wenige Minuten braucht, um euch innerlich wieder auszubalancieren und ganz bei euch zu sein.

Wem dies zu suspekt oder befremdlich klingt...einfach mal ausprobieren! Seit einfach hier mutig und neugierig!

Ein weiterer Punkt ist, dafuer zu sorgen, dass wir uns ein Umfeld schaffen, indem wir offen ueber alles sprechen koennen, was uns bewegt. Es ist erwiesen, dass diese Menschen weit weniger an der Galle erkranken. 

Fuer diejenigen, die mit der Galle ihre Erfahrungen haben oder hatten, ist dies auch eine wunderbare Chance hinzusehen, hinzuspueren, um somit wieder einen Zugang zu seinen tieferen Gefuehlen zu finden. Es kommt wieder ins fliessen und somit kann auch die Gallenfluessigkeit wieder fliessen und Stau und Versteinerungen verschwinden oder treten erst gar nicht auf.

Was in jedem Fall hilft ist eine gute Portion Gelassenheit und Geduld mit sich und Anderen! Wenn ich mit mir im "Reinen" bin und das Leben mit einer guten Portion Humor betrachte, regt mich nichts mehr so schnell auf und dass ist die beste Prävention um Gallenbeschwerden erst gar nicht erst entstehen zu lassen oder sie schnellstmoeglichst wieder loszuwerden.

Von Herz zu Herz

Ihre Sabine Proft 



"Sei einheitlich, authentisch, sei du selber"
Auf der Suche nach einem Text von Gandhi  bin ich auf einer Seite gelandet von "Schall und Rauch" indem der Autor die 10 wichtigsten Zitate dieses für mich grossartigen Mannes zusammengefasst hat. Beim durchlesen bin ich auf einen Abschnitt aufmerksam geworden, dessen Inhalt exakt dem entsprach, was ich gestern Abend beim Yogakurs zum Abschluss meinen "Schülern" für die kommende Woche mit auf den Weg gegeben habe. Somit möchte ich diesen Abschnitt gerne hier teilen, um für den ein oder anderen einen Impuls zu geben oder ihn wieder daran zu erinnern.

Glücklich sein ist wenn was du denkst, sagst und was du tust in Harmonie ist.”

"Ziele immer auf eine völlige Harmonie deiner Gedanken, Worte und Taten. Versuche deine Gedanken zu reinigen und alles wird gut.”

Der Autor schreibt:

"Der beste Weg seine soziale Kompetenz zu verbessern ist wenn man einheitlich handelt und es authentisch kommuniziert. Die Mitmenschen schätzen eine Person die echt wirkt. Wenn die Gedanken, die Sprache und die Handlungen übereinstimmen dann fühlt man sich sicherer und besser, man kann selbstbewusster auftreten und fühlt sich gut dabei."

Nach meiner eigenen Erfahrung der letzten Jahre wächst auch so das Selbstvertrauen und wir getrauen uns mehr und mehr dieses authentisch sein zu zeigen und zu leben mit allen Konsequenzen, auch die "unangenehmen" Tun wir es nicht, entsteht auf Dauer in uns das Gefühl, des sich "verbiegens".....

Weiter schreibt der Autor

"Diese Harmonie wird im Ton der Stimme und in der Körpersprache übertragen und bei den Menschen sofort registriert. Deine Botschaft wird dadurch besser ankommen, sie werden zuhören was man sagt. Falschheit, eine aufgesetzte Fassade, Widersprüche zwischen dem was man ausspricht und tut, merkt man sofort und man wird unglaubwürdig und nicht akzeptiert."

So kann jeder bei sich selbst einmal schauen, spüren, in welchem Bereich zeige ich mich und wo verstelle ich mich. Wenn wir hier ehrlich zu uns sind, kommen wir mit der Zeit mehr und mehr bei uns selbst an. Für mich hat sich diese Entdeckungsreise gelohnt und sie ist noch nicht zu Ende. Denn wie Gandhi sagte" Willst du eine Veränderung für die Welt, beginne bei dir selbst"!

von Herz zu Herz

Ihre Sabine Proft

Co-Abhaenigigkeit 

 

ab wann wird „Pflege“ „ungesund“ und was hat Co-Abhaengigkeit damit zu tun.

 

Vor ein paar Tagen war eine Frau um die 35 bei  mir, sehr unglücklich und mittlerweile

meldet sich auch ihr Körper. Sie geht  bis zur voelligen Selbstaufgabe ganz in der Pflege ihrer kranken Mutter  „auf“ und je länger ich ihr zugehört habe,  desto klarer wurde sichtbar, wie sehr sie hier aus einer  Co-Abhaenigkeit handelt und  „gefangen“ ist. Und sie ist nicht allein damit.  Das Thema Pflege von pflegebeduerftigen Eltern habe ich mittlerweile mehrmals im Monat als Thema von Clienten. Mal ist es die Mutter, der Partner oder auch das eigene Kind und nicht immer verbirgt sich dahinter eine Co-Abhaengigkeit.

 

Was ist Co-Abhänigkeit und woran erkenne ich sie?

 

Auch ich war lange in dieser „gefangen“ und es hat viele Jahre Arbeit erfordert, um mich daraus zu befreien.  Daher möchte ich ein paar Gedanken, die da gerade zu diesem Thema in mir sind, mit euch teilen.

 

Was bedeutet nun Co-Abhaengigkeit?

 

Ursprünglich wurde der Begriff in Bezug auf Angehörige von  Alkoholiker verwendet.

Es ist eine Form von Mitabhängigkeit, in der die eigenen Bedürfnisse und Wünsche hinten angestellt werden. Ein Co-Abhaengiger steht ganz im „Dienste“ seines Partners, Mitmenschen, der Gesellschaft. Und bei allem geht es nur um eines“ um das geliebt werden“ Und dafür tut dieser Mensch alles bis zur Selbstaufgabe

 

Wir alles sind sicherlich schon oft im Leben in Situationen gewesen, in denen wir dem Anderen „gedient“ haben. Das ist völlig in Ordnung, solange wir dies aus dem eigenen Herzen oder im „Dienste“ der göttlichen Ordnung tun. „Ungesund“ wird es, wenn wir  anfangen, es den anderen „Recht machen“ zu wollen. Oder aus einer Pflichterfuellung heraus. Wir uns nicht trauen, uns so zu zeigen, wie es gerade in uns ist. Nicht trauen, nein zu sagen, selbst wenn wir wissen ,dass wir damit weit ueber unsere eigenen Kraftgrenzen hinausgehen.

 

Sicherlich  ist es ratsam und klüger in manchen Situationen eher still zu bleiben, statt seine Gedanken zu aeussern. Hierin ist jedoch wichtig, dass wir dies frei entscheiden und nicht „still halten“ aus einem Druck oder einer Angst vor der Reaktion des anderen heraus

 

Susanne Hühn hat in Ihrem Buch „Ich lasse DEINES bei dir“ wunderbare Worte zu diesem Thema gefunden und es sehr verständlich erklärt.

 

Mir hat ihr Buch damals  geholfen aus dieser „Mühle“ herauszufinden. Hier einige Beispiele aus ihrem Buch, worin wir erkennen können, ob und in wie weit wir selbst in dieser Co-Abhaengigkeit „verstrickt“  sind:

 

-Ich habe Schwierigkeiten, zu erkennen, was ich fühle.

 

-Ich habe Schwierigkeiten, Anerkennung, Lob und Geschenke anzunehmen.

 

-Ich halte mich für völlig selbstlos und dem Wohl anderer verpflichtet.

 

-Ich verleugne meine eigenen Werte, um nicht von anderen abgelehnt zu werden.

 

-Ich verbleibe zu lange in für mich schadelichen Beziehungen und Situationen.

 

-Ich bewerte Ansichten und Gefühle anderer höher als meine eigenen, aus Angst vor Ablehnung und Abwertung.

 

-Ich muss „gebraucht“ werden, um dadurch meine Lebensberechtigung zu erfahren.

 

 

Ich bin hier sicher,  dass jeder sich in dem ein oder mehreren Sätzen wiederfindet oder    zumindest mittlerweile weiß,  um was es geht.

 

Aus dieser eigenen Erfahrung heraus kann ich sagen, dass jeder „genesen“ kann, der wirklich dieses „ja ich WILL“ in sich wahrnimmt.

 

Dieser Wille und die Bereitschaft dazu etwas verändern zu wollen ,ist Voraussetzung für den langfristigen „Erfolg“ Denn es bedeutet alte tiefsitzende Muster zu erkennen und zu „durchbrechen“, all die Ängste die dann hochkommen „auszuhalten“ und sich somit z.B. auch den eigenen Schatten (z.B. Machtmissbrauch, Uebergriff etc.) zu stellen.

Oftmals schaffen wir dies nicht alleine und es bedarf Begleitung von Therapeuten, Lehrer , Coachings usw.....

 

Nun könnte die Frage auftauchen, lohnt sich dies alles aufzudecken, anzuschauen, verändern zu wollen?

 

Denn „ticken“ wir nicht oft so, das die Frage in uns auftaucht “ was hab ich davon“......Nun die Antwort ist „simple“....Unser „Ego“ wenig, unsere Selbstliebe „Alles“.......

Dies mag fuer den ein oder anderen nun wie ein Paradox klingen.

„ Wenn ich doch bei der Co-Abhaengikgkeit aufhoeren soll fuer andere da zu sein, dann werde ich doch egoistischer, oder?“

 

Nein, ganz im Gegenteil. Denn dass ist die lllusion hinter dem Ganzen. Hier unterliegen wir einer  Taeuschung., die wiederum immer erneut zu einer Enttaeuschung fuehrt.  Alles haengt miteinander zusammen.

Auf mich selbst schauen und dann dem anderen wahrlich zu begegnen, ist Selbstliebe und nicht purer Egoismus. Man hat uns von klein auf eingeredet, vorgelebt, dass dies dann egoistisch ist und so wurde der Boden fuer die Co- Abhaengigkeit gelegt.  Aendern wir uns hier in unserem Verhalten, so aendert sich unser Umfeld frueher oder spaeter mit........

 

Also nochmals die Frage, lohnt es sich?

 

Ja ich finde absolut. Denn es bedeutet frei zu sein, innerlich und äußerlich. Es bedeutet nicht, dass es uns dann egal ist, was andere ueber uns denken oder sagen. Es ist diese Form der Freiheit ,nicht auf alles mehr reagieren zu müssen, sich getrauen, seine Meinung frei zu aeussern und mit den Konsequenzen daraus wunderbar ohne Angst sein zu koennen. Es ist der Weg zu uns selbst und dadurch direkt zu unserem Herz. Und aus dieser Verbundenheit zu uns selbst aus dieser Form des „selbst manipulieren. Um es dann einfach zu lassen oder ein Stopp zu setzen. Und wie bei einem Alkoholiker, der sich von seiner Sucht befreit hat und dennoch ein Leben lang achtgeben muss nicht  „rückfaellig“ zu werden, so erfordert es auch nach der Co-Abhaengigkeit ein hohes Maß an Bewusstheit nicht „rueckfaellig“ zu werden.  Womit ich wieder bei einem meiner Lieblingsthemen der Meditation  waere.........

 

Das ist für mich der Weg für Menschlichkeit, Brüderlichkeit und wahrer Liebe. Und nicht aus „ich liebe dich und bin für dich da „weil“ oder „wenn“.......

 

Dann ist auch in Bezug auf eine Pflegekonstellation keine Gefahr auszubrennen, sondern es erfolgt in einem „gesunden Mass“ ein Geben und Nehmen......

 

So mein Erkennen aus diesem lernen der letzten Jahre...Seither verstehe ich die Worte von Buddha. In meinen eigenen Worten“ Erst durch das „Leiden“ erfahren wir wahre Befreiung und Wachstum....sofern wir dies wollen.

 

Von Herz zu Herz
Ihre Sabine Proft 

 

Vergangenheit ist, wenn es nicht mehr wehtut.

(Mark Twain)

 

und ....

In den Raunächten jeweils vom 21.12-06.01 beschätige ich mich unter anderem mit folgenden Fragen:

Wo ist meine Energie noch gebunden?

Wo bin ich nicht in Balance?

                                                         Was hat einen "Abdruck" hinterlassen?

                                                         Was hat einen "Eindruck" hinterlassen?

                                                         Was möchte ich in meinem Leben vermehren, was verringern?

Ama-  „Unverdautes“

 

Wenn wir dass, was wir zu uns nehmen richtig und gründlich verdauen, haben wir die beste Chance, gesund und zufrieden zu sein.

 

Ein zuviel an tamasischer Nahrung wie z.B.

Konservennahrung,  wieder aufgewaermtes Essen, Eier, Fleisch, H-Milch, ebenso wie Lebensmittel mit Konservierungsstoffe, Geschmacksverstaerker, Farbstoffe lassen sich schwer verdauen und machen uns somit träge und führen dazu, dass sich Ama (Giftstoffe, nicht verdaute Nahrung) in unserem Koerper ansammelt.

Auch wenn wir während dem Essen ärgerlich sind oder uns mit unangenehmen befassen, wird Ama gebildet.

 

Durch ein zuviel an Ama wird der Stofftransport zwischen Zellen und Organen gestört, was mit der Zeit zu Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen führen kann.

 

Auch Umweltbelastungen wie Pestizide oder Berufe in denen wir Schwermetalle, Lacke etc ausgesetzt sind, sind fuer die Entstehung von Ama verantwortlich.

Im Ayurveda und Yoga wird darauf hingewiesen, wie wichtig ein gutes Geistestraining ist, da Stress und Ängste ebenso Ama bilden und wir der Flut an Nachrichten und Informationen die täglich auf uns einprasseln, kaum noch gewachsen sind. Zumindest mein Empfinden, wenn ich es mir von aussen betrachte.

 

Wie kann ich nun Ama vermeiden?

 

Nun aus eigener Erfahrung weiss ich, wir können uns nicht immer vor äusseren Einflüssen schützen. Was wir tun können, ist jedoch achtsamer zu sein, welche Nahrung wir zu uns nehmen und unsere Essgewohnheiten überprüfen.

 

Z.b. kein Fernseher, keine ernste Gespräche während dem Essen

Eventuell ein kurzes Gebet vor dem Essen oder zumindest in einer bewussten inneren dankbaren Haltung für diese Essen sein.

Biologische Nahrung bevorzugen  (oder wenn möglich, beim Bauer um die Ecke)

Nach dem Essen 10 Min noch in Ruhe sitzen bleiben oder spazieren gehen.

Rohkost nur in Massen und warmes Essen bevorzugen

Nur bei Hungergefühl essen, nicht im stehen oder in Eile und gut kauen

Keine kalte Getränke zum Essen. Zimmertemperatur oder warmes Wasser.

Viel sattvische Lebensmittel wie z.B. Getreide, Salat, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Honig,

Wildkräuter,

Wenn möglich keines oder wenig Fleisch und wenn, dann auf keinem Fall aus Massentierhaltung, sondern aus artgerechter und biologischer Tierhaltung.

 

Wenn ich z.B. irgendwo eingeladen bin oder nicht unbedingt weiss, woher die Nahrung kommt, nehme ich zumindest mit einer entsprechenden inneren Wertschätzung dieses Essen in mir auf. So kann ich z.B. wenn ich noch nicht Vegetarier bin, einem Tier dass nicht artgerecht gehalten wurde, so noch eine letzte Würdigung erweisen, indem ich mich innerlich bei ihm bedanke und vor ihm verneige. Für mich selbst habe ich erfahren, dass wenn ich mich hier in bestimmten Situationen befinde, in denen ich nicht "ausweichen" kann, mir die Herkunft nicht bekannt ist oder ich selbst nicht gekocht habe, mit dieser inneren Haltung für mich die Nahrung so bekömmlicher ist. Aber das ist mein ganz eigenes Erfahren und hier macht jeder mit der Zeit seine ganz eigene.

 

Namaste

 

Herstellung von Ghee 

 

1.

250 Gramm Butter zum Kochen bringen, die Hitze gleich danach reduzieren und ca 15 bis 20 Minuten leicht koecheln lassen. Ich verwende minimum 500 gr Butter, da ich Ghee taeglich in meiner Kueche zum kochen verwende. Je mehr Buttermenge, desto laenger auch die Zubereitungszeit! Der Topf sollte einen etwas dickeren Boden haben.

2.
Mit der Zeit bilden sich Molkeflocken, die auf den Grund des Topfes absinken und  eine braeunliche Schicht bilden. Wichtig ist, die Butter langsam zu erhitzen, bei geringer Hitze kochen lassen und die aufsteigenden Molkeflocken abschöpfen. Manchmal schoepfe ich nicht alle Flocken ab und es bildet sich eine geschlossene Kruste an der Oberflaeche. Dann schoepfe ich diese im Ganzen ab. Hier habe ich auch bei der Verwendung  von unterschiedlicher Butter unterschiedliche Ergebnisse festgestellt. Eine Kerrygold Butter ist nicht geeignet.

3.

Das Abschoepfen solange wiederholen, bis kein Schaum und Wasserdampf mehr aufsteigen. Dann ist das Wasser verdunstet.

4
Die Butter ist nun goldgelb – geklärt – in den Schriften wird vom "goldenen Nektar" gesprochen. Nun das Ghee in ein dunkles Glas oder Keramikgefaess füllen ( eventuell durch ein feines Sieb gießen). Das Ghee kühl und dunkel aufbewahren, jedoch nicht im Kuehlschrank. Wenn das Ghee richtig zubereitet wurde, wird es nicht ranzig, schmeckt leicht nussig und ist lange haltbar.

Du kannst ziemlich viel sehen, wenn du einfach hinschaust 
Yogi Berra

Was ich am Muttertag liebe! (und an jedem anderen Tag ebenso)

Mein Sohn ist heute morgen mit einem Geschenk aus Schokolade in die Küche gekommen, hat es mir hingelegt und mich erwartungsvoll angeblickt. Es war eine wunderbare Szene, ein Lehrstück zu Erwartung, Erwartungshaltung......Fuer mich sind gerade solche Momente die wahren Geschenke für uns, denn sie lehren uns stetig, zu überprüfen, wo unsere Erwartungen an andere, an Situationen oder auch an uns versteckt oder offensichtlich sind.
Jedes Jahr sage ich zu meinen Kindern, bitte gebt kein Geld für den Muttertag aus. Wenn ihr das Gefühl oder Beduerfniss habt, mir an diesem Tag etwas zu schenken oder eine Freude machen wollt, dann geht in den Garten und schenkt mir eine Blume oder verwöhnt mich, indem ihr z.B. das Frühstück macht, Wäsche aufhängt, mit mir wandern geht (mögen beide überhaupt nicht) etc....
Mein Sohn kauft mir nun teure Schokolade, an der ich mehrere Wochen essen werde....meine Tochter wollte heute für mich kochen, ist jedoch nicht zum einkaufen gekommen..tja, somit bleibt die Küche kalt......Alles Gut!
Es ist jedoch ernsthaft die Frage gerade in mir und somit an alle Mütter speziell zum heutigen Tag : Was wünscht ihr euch an so einem Tag und seit ihr frei von jeglicher Erwartung? Ist es nicht so, dass wir sagen, Muttertag ist Quatsch, brauchen wir nicht, erwarten wir nichts, alles nur Konsum. Warum fühlen sich dann unsere "Lieben" doch immer wieder animiert etwas zu kaufen? Sind wir wirklich frei oder spüren sie nicht doch eine versteckte Erwartungshaltung aus uns heraus. Deren wir uns oftmals gar nicht bewusst sind? 
Sind wir wirklich innerlich so frei und relaxed, wenn von unseren Kindern so gar nichts an einem solchen Tag kommt, bzw unsere Wünsche nicht gehört werden?

Für mich kann ich sagen, ich hatte in den Jahren 2 x einen Muttertag, an denen meine Kinder es völlig vergessen hatten und ich war den ganzen Tag sehr entspannt damit. Dann, kurz vorm einschlafen, hat es mir doch noch einen kleinen Stich gegeben.....der mir gezeigt hat..da schau hin.....Erwartungshaltungen, ob offensichtlich oder im verborgenen, können ganz schön mächtig sein.... und so finde ich, es lohnt sich immer zu überprüfen, wie frei bin ich wirklich davon.

Ich kann somit an allen anderen Tagen ebenso überprüfen: 
Ist es ein Wunsch, den ich habe, so macht es nichts mit mir, wenn er sich nicht erfüllt. Bin ich jedoch enttäuscht bei "NIchterfuellung" dann war es kein Wunsch, sondern eine versteckte Erwartung!

 

Namaste

Schon gewusst?

Ich habe vor ein paar Tagen ein Artikel gelesen, indem der Begriff oxydativer Stress erwähnt wurde und habe mich gefragt, wie viele diesen Begriff kennen und was sich dahinter verbirgt. Somit hier ein paar Gedanken und vielleicht Anregungen dazu.

Was ist oxydativer Stress und wie kann z.B. auch die ayurvedische Gesundheitslehre hier unterstuetzend sein?

Man spricht von oxidativem Stress, wenn sich freie Radikale ungehindert im Organismus ausbreiten können. Dies kann geschehen, wenn die Abwehrkraefte des Organismus geschwächt sind oder wenn ein Zuviel an Radikale produziert wird.

(genaue Beschreibung und Informationen ueber Zusammensetzung zu oxidativem Stress findet ihr im Internet)

Wir kennen wohl alle Situationen, in denen wir alltäglichem oder auch besonderem Stress(Streit,Trauer,Arbeitsplatzverlust, Scheidung) ausgesetzt sind, uns nicht genuegend Zeit fuer ausgewogenen Ernährung nehmen, (industrielle Lebensmittel- Lebensweise), zuviel Alkohol konsumieren, Nikotingenuss, zuviel Sonnenstrahlung, verschmutzte Luft , viel Reisetätigkeit (z.B. fliegen), Medikamenteneinnahme usw.....
Unter solchen Einfluessen entstehen dann besonders freie Radikale, es entsteht der sogenannte „oxydativer Stress“.

Als eine Möglichkeit, diese freie Radikale abzubauen, empfiehlt der Ayurveda viel natuerliche, unbehandelte Lebensmittel zu sich zu nehmen. Orte aufsuchen mit viel Natur, Ruhe, Entspannung wie z.b. Yoga, Meditation, Atemuebungen etc...

Ferner wird als unterstuetzende Moeglichkeit die Einnahme von „Rasayana“ empfohlen. Dies sind sogenannte Verjüngungsmittel, Pflanzen die eine staerkende, aufbauende und erneuernde Wirkung auf die Koerpergewebe haben. Und durch schonende Verarbeitung die bestmoeglichste Wirksamkeit hier bieten.

Hierzu zaehlen im besonderen Amla (Amalaki), die indische Stachelbeere. Sie ist ein Bestandteil von Triphala, eine Fruchtmischung aus 3 Fruechten bestehend. Dies sind Amla, Haritaki und Bibhitaki.

Persönlich nehme ich die Fruchtpaste Chyavanprash, die hauptsaechlich aus der Amlafrucht besteht. Mein Immunsystem hat sich die letzten Jahren deutlich verbessert und ich fuehre dies auf die vom Ayurveda empfohlende o.g. Punkte zurueck. 
Ich nehme ferner seit sehr langem keinerlei Vitaminpillen mehr zu mir und haben mit dieser Fruchtpaste das Gefuehl auf natürlichem Weg mein Immunsystem zu unterstuetzen. Auch nehme ich es nicht das ganze Jahr, sondern eher in besonderen Situationen oder Jahreszeiten. In den meisten herkömmlichen Vitaminpillen waren und sind mir zuviel andere nicht natürliche Stoffe enthalten und irgendwann hat mein „Gefuehl“ Nein dazu gesagt.
Vitaminpillen sind meistens geschmacksneutral und wohl daher leichter und besser einzunehmen. Chyavanprash z.B. ist vom Geschmack und aussehen vielleicht gewoehnungsbeduerftig, ich finde es jedoch mittlerweile richtig lecker, meine Kinder immer noch eher „furchtbar“)

Ein Lebensmittelforschungsinstitut bei Hamburg hat jetzt nach neuesten Untersuchungen die gesundheitliche Wirkung von speziell verarbeiteten Amla und Tripahlafruechten bestaetigt. Die Firma AMLA Natur z.B. gewaehrleistet eine entsprechend sorgfaeltige Verarbeitung der Fruechte und bietet somit ensprechende Qualität.

Auch bei Ayurveda Produkten ist leider nicht immer Ayurveda drin, was im Internet angeboten wird!

Wessen Interesse nun geweckt ist, findet zu Rasayana und dem o.g. viele Informationen im Internet, um sich ein eigenes Bild machen zu koennen. Der Vollstaendigkeit habe ich den nachfolgenden Artikel zu oxydativem Stress und Antioxidantien in Wikipedia gefunden und musste ehrlich gesagt fuer mich innerlich schmunzeln.....

(nachfolgender Abschnitt bei Wikipedia unter oxydativer Stress gefunden)

„Trotz zahlreicher Korrelationen von oxidativem Stress mit verschiedenen Krankheitszuständen konnte noch kein gesicherter Zusammenhang bewiesen werden. Insbesondere existiert keine auf der Behandlung von oxidativem Stress beruhende und evidenz-basierte Therapie. In jüngerer Zeit wird der Einfluss reaktiver Sauerstoffspezies auf die Entstehung von oxidativem Stress insbesondere im Hinblick auf neurodegenerative Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer, Chorea Huntington oder auch Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) untersucht. In diesem Zusammenhang weisen viele Studien vor allem bei der Parkinson'schen Erkrankung, die durch den Untergang dopaminerger nigrostriataler Neurone in den Basalganglien gekennzeichnet ist, auf ein Überhandnehmen freier Sauerstoffradikale unter Eisenbeteiligung und auf hierdurch generierten oxidativen Stress mit schädigender Umwandlung physiologischerweise in der Substantia nigra vorkommender Proteine (z.B.α-Synuclein) hin. Auch bei der diabetischen Neuropathie sind Zeichen erhöhten oxidativen Stresses nachweisbar. Diskutiert wird ferner eine Genese oxidativen Stresses nach Bestrahlung oder auch durch Hypoxie bzw. Hyperoxie und die sich hieraus ergebende Begünstigung neurodegenerativer Erkrankungen Auch bestimmte Herz-Kreislauferkrankungen wie z.B. Arteriosklerose oder Koronare Herzkrankheit könnten durch oxidativen Stress mitbedingt sein.........“ 
Desweiteren 
„In einer Vielzahl von Studien konnte beim Menschen kein Nutzen von Antioxidantien enthaltenden Nahrungsergänzungen nachgewiesen werden.Im Gegenteil deuten viele Metaanalysen auf die Schädlichkeit einer unbegründeten, breiten Zufuhr von Antioxidantien und Vitaminen hin, einschließlich erhöhter Mortalität. Ein Grund hierfür scheint zu sein, dass reaktive Sauerstoffspezies nicht nur gefährliche Abfallprodukte einer Zelle darstellen, sondern essentielle Signal- und Botenstofffunktionen ausführen. Antioxidantien können aber per Definition zwischen beiden Qualitäten von ROS nicht unterscheiden und interferieren sowohl mit möglicherweise schädlichen als auch schützenden ROS. Ausreichende Untersuchungen, ob die in frischen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse enthaltenen Antioxidantien eine therapeutische Wirkung haben, liegen noch nicht vor.

Für mich zuviel kompliziertes "Fach Bla Bla Bla....."

In mir kam nach dem lesen des Artikels in den Sinn. 
“Die Dosis macht das Gift“ 
Nehme ich jeden Tag 5 Loeffel Fruchtpaste zu mir ist dies auch ein Zuviel.....

Und wie neutral sind all diese Studien, wer bezahlt sie? Sollen wirklich Alle damit erreicht werden?

Was waere, wenn wir nun alle uns gesundheitsbewusst ernähren, fuer genug Bewegung und Entspannung sorgen, uns von manipulativen Medien und Institutionen distanzieren und in einer Neutralitaet und Gelassenheit unseren Mitmenschen und Situationen gegenueber begegnen würden, mehr Eigenverantwortung fuer unser Leben uebernehmen und anfangen, unseren industriellen Lebensstil wieder mehr in einen natuerlichen umzuwandeln? Unser Leben sozusagen minimieren auf das Wesentliche und für uns zuträgliche Mass? 
Ja, was waere dann mit unserem Gesundheitssystem?
Wenn all die og. Krankheitsbilder verschwinden wuerden? Geht es wirklich der westlichen Medizin um unsere „Gesund und Heilsein “?
Wo kaemen wir den hin, wenn jeder dies umsetzen wuerde? Wie sehe dann unser Leben aus und von der Gemeinschaft? Ja von Mutter Erde....um einmal das Ganze zu sehen?
Ist es dann nicht die bessere Loesung, abzuwarten, bis alle Studien und Untersuchungen abgeschlossenen sind, endlos darueber disskutiert würde, ob Antioxidaten in frischem Gemuese und Obst wirklich eine therapeutische Wirkung haben oder ob wir nicht besser bis dahin weiter z.B.„pestizidverseuchte“ , industriell veraenderte Lebensmittel zu uns nehmen und uns dem industriellem Lebensstil weiterhingeben?

Diese Fragen kann wohl jeder nur fuer sich selbst beantworten und entsprechend sein Leben danach gestalten. Hier gibt es weder falsch noch richtig, sondern jeder waehlt den Weg, der fuer ihn der lehrreichste und heilsamste ist und sein wird.

Mag sein, vom eigentlichen Thema gerade etwas entfernt, doch diese Gedanken dazu sind gerade in mir und vielleicht ein Impuls, fuer ein paar Minuten innezuhalten.....aufzuwachen, um nicht im aussen, sondern im Inneren die Antworten wahrnehmen zu können was wir wirklich brauchen um „Gesundwerdung zu erlangen“ oder zu bewahren. Es liegt allein an uns, wie wir diese Welt gestalten. Fuer uns, unsere Kinder und die Gemeinschaft. Wir sind, wie ich in vorherigen Beiträgen schon erwähnt habe, unsere eigenen Regisseure und bestimmen, was und wieviel lasse ich in mein Leben, wo distanziere ich mich oder halte "Mass".

Namaste

Zum Thema Stress empfehle ich das Buch:

Was der Körper zu sagen hat von Dr. Isa Grüber

 

2 x im Jahr gebe ich zu diesem Thema einen Workshop und ein Tagesseminar. Termine auf der Webseite unter Rubrik Leistungen und dann links unter "Workshops." 

Schon gewusst?

Wie hilft die "Hexenzwiebel" bei Frühjahrsmüdigkeit...

Wenn ihr z.B. in den Wald geht und es im Frühling an manchen Stellen stark nach Knoblauch duftet, dann wächst dort der Bärlauch. Oftmals in größeren Formationen, denn wenn er erst einmal an einer Stelle heimisch geworden ist, breitet er sich gerne üppig aus.
Der Bärlauch wird auch Waldknoblauch, Hexenzwiebel oder Zigeunerlauch genannt....und sicherlich hat er noch einige andere Namen. 

Doch was kann der Bärlauch außer intensiv seinen Geruch zu verströmen?

Unten habe ich ein paar Heilwirkungen und Anwendungsgebiete rausgesucht und zusammengefasst. 
Ebenso ein Rezept für ein Pesto, dass ich vor 2 Tagen selbst gemacht habe. 

Besonders in einer Frühjahrskur oder in der vegetarischen Küche als Pesto, Suppe oder ein Quark mit Kräutern und Bärlauch ist sehr gesund. 

Doch dieser Waldknoblauch verfeinert nicht nur den Speiseplan, sondern senkt den Blutdruck und wirkt vorbeugend für Schlaganfall, Herzinfarkt und Arteriosklerose. Ebenso hilft er bei Blähungen, Durchfall und Verdauungsprobleme im Allgemeinen. Bei Rheuma, Bronchitis, Asthma. Der Stoffwechsel wirkt angeregt, die Frühjahrsmüdigkeit "vertrieben" und der Cholesterinspiegel gesenkt. 

Seine entzündungshemmende, blutreinigende, harntreibende, schleimlösende und antibiotische Wirkungen sind ebenfalls erwähnenswert. 

Lust bekommen?
Dann viel Freude beim suchen und kreativ sein....

Rezept für Pesto ( ca. 4 kleine Gläser)

Ich nehme es mit den Mengeneinheiten nicht ganz so genau,daher schaut ein bisschen nach eurem eigenen Gefühl und Geschmack...

50 gr. Bärlauch
60-70 gr. Olivenöl
50 gr. Pinienkerne (Cashewnüsse oder Mandelblätter)
70-80 gr. Parmesan frisch gerieben
Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer

Pinienkerne oder Nüsse ohne Öl anrösten bis sie leicht braun sind.
Bärlauch kleinschneiden, in ein hohes Gefäß geben, Öl darüber, Pinienkerne dazu und alles pürieren.
Zum Schluß den Parmesan darunter geben.
Salz und Pfeffer nach Geschmack und eigenem ermessen.
Salz konserviert....ich nehme dennoch nicht soviel, wie es in vielen Rezepten angegeben ist.

Wichtig ist, dass das Pesto gut mit Öl bedeckt ist und entweder im Kühlschrank oder im Keller aufbewahrt wird.

So holen wir uns bei einem kleinen Waldspaziergang die Heilkraft der Natur direkt zu uns nach Hause....So einfach.....so bereichernd...

Jedoch seit bitte achtsam beim Sammeln. Ihr solltet wirklich auf den intensiven Knoblauchgeruch achten und sicher sein!
Eventuell zerreibt zwischen euren Fingern ein Blatt und riecht daran
Denn es gibt Pflanzen, die ähnliche Blätter haben und hochgiftig sind! 

 

von Herz zu Herz

Ihre Sabine Proft 

"Das Leben verläuft in Wellen"

(Erich Kästner) 

 

Wenn wir dies erkannt haben, können wir uns mit der Welle bewegen, uns von ihr tragen lassen, statt gegen sie anzukämpfen. 

Schon gewusst?

Lieben Sie Bratäpfel? 

 

Ich liebe es, wenn der Duft von Bratäpfel in meine Nase steigt und den ganzen Raum ausfüllt. Es hat etwas aufmunderndes, gerade wenn die Nebel manchmal auf das Gemüt drücken.

Umso mehr war ich erfreut, als ich nun in der Zeitschrift" Natur und Heilen" im Zug einen Artikel las, indem stand, dass Bratäpfel auch sehr wirksam Halsschmerzen beseitigen. 

Wie dass?

Es wird dort wie folgt beschrieben:

Durch das Backen aus Fruchtfleisch und Schale werden bestimmte Enzyme freigesetzt, die Pektin, eine entzündungshemmende Wirkung haben.Den besten Effekt hier haben wohl alte Sorten wie der Boskoop.

Für mich ganz wunderbar zu lesen, da ich Bratäpfel gerne esse. Sie sind lecker und gleichzeitig eine natürliche Medizin aus dem Ofen....

Ich fülle sie gerne mit einer Mischung aus kleingeschnitten Datteln, Nüssen, Rosinen, Zimt, Kardamomkapseln zerstossen, etwas Kokosblütensirup oder braunen Zucker. Das Ganze röste ich in Ghee kurz an und befülle die Äpfel. Dann in einer Auflaufform bei 180 Grad ca. 15 Min.
Datteln sind übrigens herrlich kleine schnelle Energiespender und helfen bei Verstopfung durch ihre Ballaststoffe. 

Also meine Empfehlung für graue Tage:

Geniessen Sie einen Bratapfel, am besten selbst zubereitet und er versüsst Ihnen den Tag! 

Und als Sahnehaube obendrauf: Durch bewusstes Geniessen stärken wir auch noch gleichzeitig unser 2. Chakra!

 

Viel Freude beim Geniessen

Von Herz zu Herz

Ihre  Sabine Proft 

Dieses Essen ist ein Geschenk des ganzen Universums des Himmels der Erde und vieler harter Arbeit. Mögen wir so leben, daß wir würdig sind dies zu empfangen. Wir nehmen dieses Essen an ,um den Weg des Verstehens und der Liebe zu gehen.

(Essensgebet von einem meiner Lieblingslehrer THICH NHAT HANG) 

 

Etwas ganz Wesentliches um den eigenen Weg zu gehen ist:

 

Blicke nach innen, lebe von Innen heraus und lass dich vom Aussen nicht ablenken.

 

Sabine Proft 

 

Around twenty years ago, the pathway of spirituality started for Sabine Proft with studies of Ayurveda in Leiden Germany that later continued in India. 

Since then, she has been organizing workshops, seminars and training courses specifically for individuals who have an interest in spirituality, self-development and self-care. 

Not only is Sabine an author currently writing her first book about her experiences, 

She is also a certified  life in balance coach, yoga teacher, meditation teacher and trainer in shamanic healing work. 

Over the years, she has absorbed all of these elements in a holistic state of awareness of body, mind and spirit.

Sabine knows from her own experience, that the awareness of the mind through meditation and yoga, can lead to a deeper understanding of your life purpose. 

Sabine has the ability to recognize the potential of the individuals that she works with. Through her own experiences, 

she is able to passionately guide you through any patterns that may keep you from fulfilling your true potential. 

Sabine’s ultimate motive is to share her experiences and wisdom to those who feel that their purpose is to work authentically with their own spirituality.

 

 

Sabine Proft

 

Lenderstrasse 10, 77880 Sasbach 

 

Ich freue mich über Ihren Anruf unter

+49 (0) 7841 699799

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

 

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